Die fortschreitende Entwicklung von 3D-Technologien eröffnet neue Perspektiven für die digitale Sicherung keramischer Kulturgüter. Während bislang Geometrie- und Farbdaten getrennt dokumentiert werden, zeichnet sich eine Zukunft ab, in der farbkalibrierte, hochauflösende 3D-Modelle Geometrie, Oberflächenstruktur und Dekor in einem einzigen digitalen Objekt vereinen. Ergänzende Verfahren wie spektrale Bildgebung, KI-gestützte Segmentierung und automatisierte Dekoranalyse versprechen eine deutliche Vereinfachung und Präzisierung der Dokumentation.