In diesem Kapitel wird ein Rahmenmodell für die digitale Reproduzierbarkeit am Beispiel der Meißner Porzellanfigur „Kakadu“ entwickelt. Ziel ist es, die Merkmale und Eigenschaften zu bestimmen, die für eine spätere Reproduktion sowohl technisch notwendig als auch kulturhistorisch relevant sind. Grundlage dafür ist eine prozessuale Betrachtung: Nur wenn die einzelnen Arbeitsschritte – von der Digitalisierung über die Nachbearbeitung bis hin zur erneuten Fertigung – eindeutig definiert sind, können die dafür erforderlichen Informationen und Metadaten präzise erfasst und gesichert werden.