Vorwort

Die Sicherung und Reproduzierbarkeit kulturellen Erbes erfordert zunehmend ein Zusammenspiel aus digitaler Langzeitarchivierung und handwerklicher Expertise. Mit wachsender Datenkomplexität steigen die Anforderungen an Archive, Forschungseinrichtungen und Museen, digitale Informationen nicht nur zu bewahren, sondern auch für künftige Generationen reproduzierbar zu machen. Die vorliegende Handreichung wurde im Rahmen von NFDI4Culture, Task Area 4 „Datenpublikation und Langzeitarchivierung“, erarbeitet und richtet sich an Fachgemeinschaften aus Museen, Archiven, Bibliotheken, Forschung und angewandtem Handwerk.

Nach einer kurzen →Einordnung und Zielsetzung (Kapitel 1) erläutert Kapitel 2 die →Grundlagen der digitalen Langzeitarchivierung und führt in traditionelle Herstellungsprozesse sowie moderne 3D-Technologien ein. Kapitel 3 entwickelt darauf aufbauend einen →Konzeptentwurf für digitale Reproduzierbarkeit, einschließlich der Definition signifikanter Eigenschaften, eines Metadatenschemas und der technischen Workflows. Kapitel 4 und 5 fassen die →Schlussfolgerungen zusammen und geben einen →Ausblick auf künftige Entwicklungen. Kapitel 6 stellt begleitende →Forschungsdaten und Referenzimplementierungen vor.

Bitte beachten Sie: Alle Informationen in dieser Handreichung entsprechen dem Stand von Oktober 2025. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Online-Quellen zuletzt im September 2025 aufgerufen. Um die Nachhaltigkeit der Links zu gewährleisten, wurden nicht-persistente Webressourcen auf ihre Verfügbarkeit in der Wayback Machine des Internet Archive überprüft und gegebenenfalls ergänzt. Für die Benutzerfreundlichkeit wurden an allen relevanten Stellen Wayback-Verweiser eingefügt. Solche Internet-Links führen einerseits beim Klicken des unterstrichenen Link-Textes auf die aktuelle Version einer Ressource und andererseits beim Klicken des „Tempel“-Icons auf deren archivierten Version in der Wayback Machine des Internet Archive. Zusätzliche Informationen und weiterführende Literaturhinweise sind in farbigen Kästen hinterlegt.

Mein besonderer Dank gilt Uwe Marschner für wertvolle Hinweise zur Konzeptentwicklung und zur Definition signifikanter Eigenschaften. Für die Unterstützung bei der Gliederung, konstruktives Feedback zur Toolketten-Entwicklung und die Motivation zur Reproduktion auf Basis digitaler Daten danke ich Gerald Hübsch. Wertvolle Impulse gaben zudem Andreas Romeyke, Jens Steidl und Jörg Sachse. Mein Dank gilt auch Martha Stellmacher für ihre stetige Motivation und das sorgfältige Korrekturlesen.

Ein herzlicher Dank gebührt zudem Matthias Arnold und Alexandra Büttner für ihre wertvolle Beratung zum Publikationsprozess und zur methodischen Strukturierung, die bereits in einer vorausgegangenen Handreichung maßgeblich war und in der vorliegenden Arbeit weiterwirken konnte. Für weiterführende Informationen danke ich Eva Bodenschatz, Katja Sternitzke, Karolin Randhahn, Sebastian Bank, Grischka Petri, Franziska Fritzsche und Zoe Schubert.

Schließlich danke ich Frodo Podschwadek, Martin Albrecht-Hohmaier und Katharina Bergmann für die technische Aufbereitung und GRAV-basierte Web-Implementierung der Handreichung innerhalb der Culture Knowledge Base von NFDI4Culture.